Renaturierung der Chamberonne und Schaffung der Insel „Leusonna“, die für Zugvögel bestimmt ist

Die Überschwemmungsprobleme im Einzugsgebiet von Chamberonne stellen ein hohes Schadenspotenzial und eine Einschränkung für die Entwicklung des Westens von Lausanne dar, insbesondere für die Gemeinden Prilly, Renens und Chavannes-près-Renens. Das Hochwassermanagement des Broyebachs, einem der Hauptzuflüsse, erfordert die Umsetzung von Schutzmaßnahmen. Neben dem Bau eines Umleitungstunnels zwischen Prilly und der UNIL muss der hydraulische Pegel der Chamberonne durch eine Renaturierung aufgeweitet werden. Die Schaffung einer Insel für Zugvögel rundet das Projekt ab. Die Gemeinde beantragt einen Investitionskredit in Höhe von CHF 3.926.000, was dem Anteil Lausannes an einem Projekt entspricht, das auf über 60 Millionen geschätzt wird. Der Rest der Finanzierung kommt von den anderen Gemeinden sowie von kantonalen und Bundeszuschüssen.