CO2 Emissionen der Kantonalen Liegenschaften

Um das Ziel der klimaneutralen Schweiz des Bundesrats bis 2050 zu erreichen, hat der Ständerat in der letzten Herbstsession unter Anderem CO2-Grenzwerte für Gebäude festgelegt, bei denen das Heizungssystem ersetzt werden soll. Öl- und Gasheizungen müssen dabei zwar nicht vorzeitig herausgerissen werden. Aber wenn eine Heizung ohnehin ersetzt wird, soll ab 2023 eine Obergrenze für die jährlichen Emissionen von 20 Kilogramm CO2 pro Quadratmeter gelten. Dieser Grenzwert wird alle fünf Jahre um 5 Kilogramm gesenkt. Der Einbau von neuen Öl- und Gasheizungen wird damit zwar nicht explizit verboten, jedoch so erschwert, dass beim Ersatz kaum mehr fossile Heizungen infrage kommen – ausser der Eigentümer saniert gleichzeitig ein Gebäude und senkt den Verbrauch markant. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie gut denn die Gebäude im Besitz oder der Benutzung durch den Kanton sind und ebenfalls, wie genau und vollkommen der Energie- und Umweltrelevante Datenbestand für den Kanton ist.