Biodiversitätsschädigende Subventionen im Kanton Zürich

Forschende des Forums Biodiversität der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) sowie der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) haben vergangene Woche eine umfassende Studie «Biodiversitätsschädigende Subventionen in der Schweiz. Grundlagenbericht» vorgestellt und insgesamt 162 Subventionen identifiziert, welche die Artenvielfalt beeinträchtigen. Trotz kritischem Zustand der Biodiversität in der Schweiz richten Bund und Kantone gemäss der Studie weiterhin Subventionen aus, die die Biodiversität direkt oder auch indirekt gefährden und entgegen der national und international abgegebenen Verpflichtung, biodiversitätsschädigende Subventionen abzuschaffen, abzubauen oder umzugestalten. Gleichzeitig aber unterstützen Bund und Kantone über verschiedene Programme auch biodiversitätsfördernde Massnahmen. In der erwähnten Studie wurden gut 160 Subventionen identifiziert, die unterschiedlich stark biodiversitätsschädigend wirken. Gewährt werden sie in den Bereichen Verkehr, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Energieproduktion und -konsum, Siedlungsentwicklung, Tourismus, Abwasserentsorgung und Hochwasserschutz.